Fluglärm- Schutzgemeinschaft Nürnberg und Umgebung e.V.

Der Zweck der "Fluglärm-Schutzgemeinschaft Nürnberg und Umgebung e.V." ist die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens, insbesondere der Schutz der Bevölkerung vor Fluglärm und anderen nachhaltigen Auswirkungen des Flugbetriebes sowie der Schutz der Landschaft in der Umgebung von Flughäfen.


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Wenn beim Flughafen nur mit Kerosin gedacht wird.(„Müssen mit Kerosin im Gehirn denken“ ( Aussage Söder).pdf



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Wenn beim Flughafen nur mit Kerosin gedacht wird. („Müssen mit Kerosin im Gehirn denken“ ( Aussage Söder).pdf

Wenn beim Flughafen nur mit Kerosin gedacht wird! („Müssen mit Kerosin
im Gehirn denken" ( Aussage Söder).

Die Macht der Fluglobby zeigt sich deutlicher denn je in dem
NZ-Zeitungsartikel vom 22.04.17. Der Gewinn, die zunehmende
Passierzahl, das Totschlagsargument der Ar-beitsplätze steht im
Mittelpunkt der Be-trachtungen. Keine Reflexionen darüber, dass die
Billigflieger, mit ihren sehr fragwürdigen und sozialschädigenden
Geschäftspraktiken ( siehe Reportage Billigflieger - ARD - 22.45 Uhr,
23.03.2017), dem Flughafen Nachtflüge auf-drängen, um ihre Flugläufe
optimieren zu können. Dass unter diesen Bedingungen irgendwelche
Flughafenanwohner um ihren nächtlichen Schlaf gebracht werden findet
dabei keine Berücksichtigung. Dabei sollte man die Touristen schon
fragen, warum sie dem Lärm unseres Landes ent5fliehen wollen, um
ruhevolle Erholung bei Sonne in der Ferne zu suchen. Schuldig an
dieser Entwicklung machen sich gerade auch der Staat Bayern und die
Stadt Nürnberg, in deren Hand eine bürger-freundliche Entscheidung,
durch rigorose Nachtflugbeschränkungen, möglich wäre. Umwelt- und
Klimaschutz ist leider monentan eine Fehlanzeige und dies bei der
Bewerbung der Stadt der Menschenwürde für eine Kulturhauptstadt.
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Neues Umweltrecht ... bringt es was?

Umweltrecht

Umweltverträglichkeitsprüfungen sollen klarer und transparenter werden

Kabinett beschließt Novelle des UVP-Gesetzes

 

Das Bundeskabinett hat heute auf Vorschlag von Bundesumweltministerin Barbara Hen­dricks den Entwurf eines Gesetzes zur Modernisierung des Rechts der Umwelt­verträg­lichkeitsprüfung beschlossen. Verbesserungen gibt es Insbeson­­dere bei der Öffentlichkeits­beteiligung. Bürgerinnen, Bürger und Verbände können die UVP-Unterlagen künftig über zentrale Internetportale des Bundes und der Länder einsehen. Gleichzeitig werden die Vor­schriften des UVP-Gesetzes neu gegliedert und klarer gefasst. Dadurch wird eine Umge­hung der UVP durch die sogenannte „Salamitaktik" verhindert.

 

Die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) ist ein wichtiges Instrument des Umweltschutzes und der Umweltvorsorge. Industrieanlagen (z.B. Kraftwerke, Chemiefabriken und große Tierhaltungsanlagen) und Infrastrukturprojekte (z.B. Autobahnen, Eisenbahnlinien oder Flughäfen) dürfen nur genehmigt werden, wenn die Umweltauswirkungen, die von dem Vorhaben ausgehen können, zuvor in einem systematischen Prüfverfahren ermittelt, beschrieben und bewertet worden sind. Wichtiger Bestandteil der UVP ist auch eine Öffentlichkeitsbeteiligung.

 

Mit dem heute beschlossenen Gesetzentwurf zur Modernisierung des Rechts der Um­welt­verträglichkeitsprüfung werden das UVP-Gesetz und andere Vorschriften an die neuen europäischen Standards angepasst. Die neue Richtlinie sieht unter anderem Verbesse­rungen bei der Öffentlichkeitsbeteiligung vor. Künftig soll die Information der Öffentlich­keit verstärkt auf elektronischem Wege erfolgen. Hierfür sollen im Bund und bei den Ländern jeweils zentrale Internetportale eingerichtet werden. Damit erhalten die Bürgerinnen, Bürger und Umweltverbände auf unkomplizierte Weise direkten Zugang zu den UVP-Unterlagen über das Internet.

 

Darüber hinaus sollen die UVP-Vorschriften insgesamt vereinfacht, klarer und anwender­freund­licher ausgestaltet werden. Die Novelle wurde deshalb auch in das Programm der Bundesregierung für bessere Rechtsetzung aufgenommen. Mit diesem Anspruch kommt der Gesetzentwurf einem dringenden Bedürfnis der Praxis nach.

 

Mit der Neufassung sollen zugleich bisherige Umgehungsmöglichkeiten durch die soge­nannte „Salami-Taktik" beseitigt werden. Bislang konnten Investoren einer UVP-Pflicht entgehen, indem sie ein großes Vorhaben in mehrere kleine Vorhaben aufteilten, die nacheinander zugelassen wurden.

 

Mit dem neuen Gesetz soll auch in solchen Fällen künftig eine Umweltverträglichkeitsprüfung Pflicht sein. Wenn Bundestag und Bundesrat das Gesetz zeitnah verabschieden, können die Regelungen noch vor der Sommerpause in Kraft treten.

 

Den Gesetzentwurf finden Sie unter www.bmub.bund.de/N54005

 

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Tag gegen Lärm


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Mitgliederbrief cor


                                                                  
                                       




                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                 
1. Alles hat zwei Seiten – eine fehlt: Fluglärm

Es ist schon erstaunlich, wie werbewirksam in der Nürnberger Presse der Airport hochgelobt wird. So geschehen in einem Artikel vom 01.03.17 „Nürnbergs Airport im Höhenflug". Die berühmten Nebenwirkungen blieben dabei ungenannt. Dieser Bericht hätte durchaus nennen können, dass trotzdem das wirtschaftliche Defizit, finanziert aus Steuergeldern, sich nicht wesentlich verringern wird und dass, der Zuwachs durch Nachtflüge gefördert wird.
Deshalb hatte der 1. Vorsitzende folgenden Leserbrief am 02.03.17 an die Presse geschrieben.

Wie erfreulich, der Flughafen-Chef Michael Hupe kann großseitig seine steigenden Zahlen im Passagierwachstum am Nürnberger Airport verkünden. Er träumt sogar von zweistelligem Wachstum. Wie dieses zustande kommt und welche „ Nebenwirkungen" dies für die Bürger hat, wird nicht - leider auch nicht von der Zeitung - dargestellt. Es ist der vermehrte Einsatz von Billigfliegern wie Ryanair oder andere. Dass diese Low-Kost-Flieger dem Flughafen ihre Bedingungen und Nachtflugmöglichkeiten diktieren, ist hinlänglich bekannt. So werden beispielsweise auch der griechischen Fluggesellschaft Aegan Flüge in der Nacht ermöglicht. Hupes Vorgänger, Herr Krüger, hatte sich lange gegen den politischen Druck gesträubt, diese Entwicklung einzuläuten. Die durch zahlreiche Studien bewiesene gesundheitliche Schädigung der Flughafenanrainer ( besonders der Kinder) durch Nachtfluglärm wird dabei billigend in Kauf genommen. Optimierung wirtschaftlicher Belange statt des grundgesetzlichen Anspruchs auf körperliche Unversehrtheit. Dazu gehört auch der ungestörte Nachtschlaf! „Lärmverschmutzung" ist fast schon der größere Anteil  an der Umweltverschmutzung. Ärzte können gesundheitliche Schäden behandeln, Lärm ist aber der einzige Risikofaktor, den weder der Arzt noch der Patient beeinflussen kann, sondern nur die Politik. Als Anteilseigner des Airports  hätte der Bay. Staat und die Stadt Nürnberg ausschließlich die Möglichkeit, gerade als Stadt der Menschenrechte, den Nachtfluglärm zu stoppen. Sie tun es nicht und stellen sich nicht der Verantwortung für Natur und Mensch. Irgendwann werden Generationen sie zur Verantwortung ziehen, auch weil sie nicht den Mut zur Vorreiterrolle hatten.


 

Herr Lux freut sich jedes Jahr in seinem Lärmschutzbericht verbal hervorheben zu können, dass die Zahl der Lärmbeschwerden zurückgegangen ist. Auch auf der Internetseite des Flughafens selbst steht:

"Auch im zurückliegenden Jahr konnte der mittlere Dauerschallpegel auf konstant niedrigem Niveau gehalten werden. In diesem erfreulichen Ergebnis spiegelt sich die anhaltende Tendenz zum Einsatz lärmarmer Flugzeugmuster wider. Die Beschwerdestatistik des Luftamtes Nordbayern belegt, dass die Anlieger unsere Bemühungen honorieren."
siehe: 
http://www.flughafen-nuernberg.de/laermmessung 

2. Erschreckende Belastung, ein Bericht in der SZ vom 07. März 2017

Die Haltung der Bundesregierung und der Autolobbyisten im Fall des Diesel-Skandales zeigt die Bevorzugung der Lobbyisten, mit der Begründung der Arbeitsplätze. Doch wenn wir die Umwelt so schädigen, dass Überleben unmöglich wird, dann erübrigt sich die Frage nach Arbeitsplätzen. An den Amtseid sei erinnert: …"Schaden von ihm wenden"…( dem Volk)
Ein Bürgerverein aus Freising maß hohe Konzentrationen von Ultrafeinstaubpartikeln in der Luft und macht den nahen Flughafen dafür verantwortlich. Eine Freisinger Lungenärztin nannte solche Feinststäube "hochgefährlich und hochbrisant".Nach 15 absolvierten Messfahrten, mit einem selbst finanzierten Messgerät, wurde klar: Die Belastungen mit Feinststäuben ist erschreckend hoch. Als Verursacher hatte der Bürgerverein eindeutig den nahen Münchner Flughafen ausgemacht. Straßenverkehr und Hausbrand seien zu vernachlässigen gewesen. Denn je näher man an den Flughafen herankomme, desto höher sei die Konzentration der Ultrafeinstaubpartikel. In Lerchenfeld habe man am 7. Januar das 19-fache der Grundbelastung von 2500 bis 3500 Ultrafeinstaubpartikeln pro Kubikzentimeter Luft gemessen. Die höchste Belastung habe die Messung am Terminal 1 ergeben: 115 000 Kleinstpartikel pro Kubikzentimeter Luft. Was folgte ist allzu bekannt in der  Beschwichtigungspolitik von Verursachern.                                                                                             Die Flughafen GmbH negiere diese Messergebnisse. Sie verteile Hochglanzprospekte, betreibe Luftgüte- statt Schadstoffmessungen und verbreitete, der Flughafen sei im Einsatz für gute Luft. An den drei Messstationen der FMG wurde jedoch nur der Feinstaub gemessen, nicht aber Ultra-feinstaub, denn dafür, so hießt es, gebe es keine gesetzlichen Grenzwerte und damit auch keine Notwendigkeit für Messungen.                                                                                                           Jedoch schilderte die Lungenärztin, dass weniger der Feinstaub die Menschen belaste, weil der in der Regel ausgehustet werde. Vielmehr ergäben sich schwere Belastungen des menschlichen Körpers durch Ultrafeinstaub, dessen Partikel "lungengängig" seien. Die Partikel wanderten bis an die kleinsten Verästelungen der Blutbahn und lösten Atemwegserkrankungen, Allergien, Bronchitis, Lungenkrebs, koronare Herzerkrankungen, Gehirntumore, Leukämie und Alzheimer aus. Diese Feinststäube seien "hochgefährlich und hochbrisant", weshalb in einer ohnehin hoch belasteten Region alles daran gesetzt werden müsse, "dass durch den Bau einer dritten Startbahn nicht noch mehr hinzu kommt". Daraus erfolgten sinnvolle Aussagen des Bürgervereins: Reduzierung des Flugverkehrs, keine Flüge mehr zu Zielen unter 500 Kilometern, keine subventionierten Flüge, keine dritte Startbahn. Anspielend auf eine vom Münchner Flughafen Chef Michael Kerkloh gemachte Aussage zum Bau einer dritten Startbahn, wonach die Anwohner erkennen müssten, "dass sie ein lohnendes Opfer für die Gesamtgesellschaft" brächten, rief ein Bürger des Vereins: "Wir wollen kein Opfer der Gesamtgesellschaft sein."                                     
Und wie steht es um Nürnberg? Seit Jahren leidet die Stadt unter Feinstaub und CO², aber bei den großen Grippebelastungen in letzter Zeit ( Krankenhäuser überfüllt) wird zu dieser Tatsache keine Beziehung hergestellt. Es wäre eigentlich die Aufgabe des Umwelt-und Gesundheitsamtes hier Ursachenforschung zu betreiben und Maßnahmen anzumahnen.





3. Reportage Billigflieger - ARD - 22.45 Uhr, 23.03.2017
 Leiharbeit in der Flugwirtschaft:

für mich war die Sendung ein Beweis meiner Befürchtungen. Die Fliegerei ist ein weiterer Sek-tor, bei dem das Potential zur Kosteneinsparung am Personal entdeckt wurde. Leiharbeit nun auch im Cockpit.  Wobei es sich da eher um Scheinselbstständigkeit handelt – und der Pilot nur dann entlohnt wird, wenn er zum Dienst antritt, also im Zweifelsfall er sich überlegt, ob er krank ist oder sich vielleicht doch lieber mit Aufputschmittel „flugtauglich" hält. Wenn man mit sol-chen menschenverachtenden Arbeitsmodellen nicht mal mehr vor Jobs im Hochsicherheitsbe-reich zurückschreckt, ist das alarmierend:  Es wird sich vermutlich nichts ändern bis mal ein Flie-ger abstürzt und es Tote gibt.  Aber nicht einmal die Politik tut etwas und Verfahren gegen Ryanair werden eingestellt.  Im selben Atemzug werden die erneuerbaren Energien und die Elek-tromobilität gepredigt und  wird Fliegen zu immer billigeren Dumpingpreisen  Vorschub ge-leistet. So wie die die Politik nur halbherzig reagiert , wenn die Autoindustrie uns mit falschen Abgaswerten an der Nase herumführt, denn - gerade  in Wahlkampzeiten kommt „Arbeitsplatz-sicherung" immer gut an. Es wird mit den existentiellen Ängsten der Menschen  gespielt – ohne die weitreichenderen Folgen, zum Beispiel für die Gesundheit zu bedenken. Um Arbeitsplätze zu schaffen wurden schon mal kräftig Autobahnen gebaut und viel Geld in die Rüstungsindustrie ge-steckt  - letztlich mit verheerenden Folgen für Leben und Gesundheit!

3. Tag gegen Lärm: Am 26. April 2017 findet der 20. Tag gegen Lärm – International Noise  Awareness Day statt. "Akustische Vielfalt in Deutschland" ist das Motto für den diesjährigen Tag gegen Lärm
    
     Lärm stört und kann Menschen krank machen – be-sonders Kinder. Krach kann sich negativ auf ihre Entwicklung und die schulischen Leistungen aus-wirken. Als Folge chronischer Lärmbelastung können körperliche und seelische Stressreaktionen auftreten. Ruhe hingegen fördert das Wohlbefinden, die Ge-sundheit und die Lernfähigkeit. Am Tag gegen Lärm 2017 sollen die Auswirkungen von Lärm auf Kinder im Fokus stehen. Kinder brauchen für eine gesunde Ent-wicklung eine "gesunde" Umgebung - ganz im Sinne von Ruhe fördert.

Wie reagiert das Ohr?

    ab 35 dB
Aktivierung des zentralen und vegetativen Nervensystems, Störungen von Entspannungsphasen und von Schlaf sind möglich
    ab 55 dB
Beeinträchtigung der Kommunikation und der akustischen Orientierung, Störung konzentrierter Arbeit möglich
  unter 70 dB
Gehörerholung bei genügend langen Pausen
 mehr als 85 dB
Beginn der Gehörschädigung und bei Langzeiteinwirkung Gefahr der Zerstörung der empfindlichen Zilien (Sinneszellen) im Innenohr
105 - 120 dB
zunehmender Gehörschaden
mehr als 120 dB
Schmerzempfindung

Machen Sie mit und nehmen Sie den Tag gegen Lärm war! Tragen Sie Ihren Anteil durch Lärmvermeidung bei!




Die Nachtschließungen 2017 finden Sie auf unserer Homepage


Weniger Fluglärm Nachtfluglärm muss weg ein Recht auf Nachtruhe muss her !

Die geringer werdenden Fluglärmbeschwerden werden vom Flughafen als Zufriedenheit mit dem Flughafen interpretiert.
Doch wer schweigt, stimmt indirekt dem Fluglärm zu. Vergessen Sie deshalb nicht unsere Vereins-Vision gegen den Fluglärm, besonders gegen den Nachtfluglärm zu kämpfen. Diese Vision können Sie immer wieder aktiv unterstützen, wenn Sie als betroffenes Mitglied sich wenigstens einmal im Jahr beim Fluglärmschutzbeauftragten, Herrn Lux, über ihr Lärmereignis beschweren.
 





















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Terminmitteilung der Vorstandssitzungen

Liebe Mitglieder der Fluglärm-Schutzgemeinschaft und Interessierte

 

An folgenden Terminen haben wir Vorstandssitzungen, zu denen wir SIE – wie immer - gerne einladen möchten, wenn SIE Interesse an unserer Arbeit haben oder Probleme , Gedanken, Beschwerden, Lösungsvorschläge einbringen .... oder, uns einfach näher kennen lernen wollen!

 



Mittwoch 15.04.2017                  

Mittwoch 31.05.2017

Mittwoch 05.07.2017

 

 

 
 

 

 

 

 

 

 

 

 


Ort: Nürnberg, Kulturladen  Ziegelstein,  Ziegelsteinstr. 104 ( Tel.: 0911 5254629)                          

Zeit: 18.30 Uhr

 

Die Vorstandschaft der Fluglärm-Schutzgemeinschaft

Fluglärm-Schutzgemeinschaft e.V.


 


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E-Mail - Liebe Mitglieder der Fluglärm.pdf

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Lärmbeitrag inm Fernsehen BR 3 "Kontrovers" 1. März, 21.00 Uhr



Lärmbeitrag, auch Fluglärm Fernsehen                     BR 3  Mittwoch 1. März,    21.00 Uhr „ Kontrovers"

 

 
 

 

 




Menschen müssen ausreichend schlafen, um gesund und leistungsfähig zu bleiben. Doch jeder dritte Deutsche ist, entsprechend der Robert Koch Studie, von Schlaflosigkeit geplagt und findet in der Nacht weniger als sieben Stunden Ruhe, ist also nicht ausgeruht. Etwa sechs Prozent haben so große Schlafprobleme, dass sie medizinisch behandelt werden müssen. Damit sind Schlafstörungen weiter verbreitet als Diabetes-Erkrankungen und haben längst die Dimension einer Volkskrankheit erreicht. Lärmquellen verschiedenster Art sind die Ursachen, hauptsächlich aber der nächtliche Fluglärm.


26 Milliarden Euro Kosten durch Müdigkeit


Nach Angaben der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin leiden jeder vierte erwerbstätige Mann (24,5 Prozent) und jede dritte erwerbstätige Frau (32,9 Prozent) an Schlafmangel und nächtlichen Schlafstörungen, dies meint der Schlafforscher Hans-Günter Weeß. Er schätzt anhand dieser Zahlen und auf der Basis kanadischer Studien, dass der deutschen Wirtschaft durch müdigkeitsbedingte Arbeitsunfälle, Fehlzeiten und Produktionsfehler jährlich ein Gesamtschaden in Höhe von mehr als 18 Milliarden Euro entsteht. Eine Summe mithin, die etwa 0,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts entspräche.

Textfeld:    Politisches Handeln: Nichts hören, Nichts Sehen, Nichts (Ver) Sprechen!


Politisches Handeln: Nichts hören, Nichts Sehen, Nichts (Ver) Sprechen!


Die Havarie des Öltankers „Exxon Valdez" im Jahr 1989 vor der Küste Alaskas und das schwere Zugunglück im spanischen Santiago de Compostela vor drei Jahren lassen sich auch auf Müdigkeit der Verantwortlichen zurückführen, ebenso wie die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl vor 30 Jahren. Die diensthabende Sicherheitsmann-schaft war übermüdet gewesen und hatte falsch reagiert.

Was also sagt es aus über eine Gesellschaft, wenn sie nicht das Ausgeruhtsein, den gesunden Nachtschlaf, sondern die Schlaf-losigkeit als gesellschaftliches Ideal propagiert?

Wahrscheinlich, dass sie uns krank macht und eine kranke Gesellschaft wird.

 

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Biene - Flugzeug - Wahnsinn

Biene – Flugzeug – Wahnsinn:

Das Leid erkennen, das (politische) Lobbyisten erzeugen.


Die Bienen: 200 Milliarden Euro !!! Soviel tragen Bienen weltweit pro Jahr zur Wertschöpfung bei. Das französische Institut CNRS hat diese Summe errechnet, denn 80% aller Pflanzen brauchen die Bienen als Bestäuber. 40% der Nahrungsmittelerzeugung hängen von ihnen ab. Doch in der Kosten-Nutzen- Rechnung der Erzeuger bleibt diese Arbeit unberücksichtigt. ( Quelle: SZ 11./12.02.17 )

Der Deutsche Bauernverband beklagt stattdessen Produktionsausfälle, weil bienenschädliche Mittel verboten sind und die chemische Industrie wird großes Interesse haben das Bauernanliegen zu unterstützen.

Die Flugzeuge: Täglich finden 160 000 Flüge weltweit statt. Bei einem Flug von Frankfurt in die Dominikanische Republik entstehen pro Passagier rund 2,8 Tonnen CO2. Um die Klimaerwärmung in verträglichen Maßen zu halten, dürfte jeder Mensch im Schnitt nur drei Tonnen CO2 pro Jahr ausstoßen, davon eine Tonne für Mobilität Wie klimaschädlich der Flugverkehr ist, wird anhand dieses Beispiels deutlich. Wer einmal in die Karibik hin und zurück fliegt, hat sein klimaverträgliches Jahresbudget somit schon deutlich überschritten.

Der Flugverkehr belastet aber nicht nur das Klima, er verursacht auch erheblichen Lärm. Rund ein Viertel der Menschen in Deutschland fühlt sich davon belästigt. Es drohen gesundheitliche Schäden durch Lärm, darüber hinaus wird die Lebensqualität Betroffener stark auch durch den Nachtfluglärm beeinträchtigt. Fluglärm verursacht außerdem enorme volkswirtschaftliche Schäden: Wertverfall von Häusern und Grundstücken fällt darunter ebenso wie die Belastung des allgemeinen Gesundheitssystems durch die Behandlung von fluglärmbedingten Krankheiten (siehe Studien). Auch hier dürften die Kosten weit über 200 Milliarden Euro betragen.


Wir machen die Erde kaputt und die Politik  enthält sich eines vorbildlichen Einschreitens.

Die weltweite Erfüllung menschlicher Bedürfnisse überschreitet nach Daten des Global Footprint Network und der European Environment Agency derzeit die Kapazität der verfügbaren Flächen um insgesamt 50 %. Danach werden gegenwärtig pro Person 2,7 ha (Hektar) verbraucht, es stehen allerdings lediglich 1,8 ha zur Verfügung. Deutschland knapp das Zweieinhalbfache seiner jeweils vorhandenen Biokapazität. Wir erschöpfen sehenden Auges unsere eigenen Grundlagen damit in vielfacher Hinsicht.

Warum geschieht nichts? An den beiden Beispielen von Bienen und Flugzeugen lässt sich dies leicht erklären und recherchieren: Der politische Einfluss des Lobbyismus auf Politiker, Gesetze, Parlamente, Medien,verbunden mit den bewusst initiierten rechtlichen Gesetzeslücken zum eigenen Vorteil, macht not-wendige, wegweisende politische  Handlungen unmöglich. Aber das Volk lässt es sich so gefallen.

Der im Jahr 2013 verstorbene Kabarettist Dieter Hildebrandt bezeichnete diesen gesellschaftlichen Vorgang als Entklugung der Gesellschaft, weil sie sehenden Auges auf das Ende der Erdenmenschheit zusteuert.

Bürger, Wähler aber vor ALLEM Politiker müssen sich fragen lassen: Was habt ihr getan, um die Erde zu retten, das Überleben der Menschheit zu ermöglichen?

„Oft tut auch der Unrecht, der nichts tut. Wer das Unrecht nicht verbietet, wenn er es kann, der befiehlt es“. Marc Aurel


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Fluglärm-Schutzgemeinschaft Nürnberg und Umgebung e.V.
Vereinsregister 1134
Klaus Restetzki, 1. Vorsitzender
Falterweg 17b, 91227 Leinburg
Web:
http://www.fluglaerm-schutzgemeinschaft.de
http://www.nachtflug.info
Mail:
kontakt@fluglaerm-schutzgemeinschaft.de
Bankverbindung:
Sparkasse Nürnberg
IBAN: DE11760501010001400128
BIC: SSKNDE77XXX

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